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Handbuch Caparol Architekturpreis 2016 Dokumentation

Nominierungen | 061 Achteckiger Spiegel mit Messingrahmen, Konsole mit Messinggestell und roter Marmorplatte: Die Salonmöbel stammen teils aus der Feder der Architekten. Projekt Bilir Salon Privé, Stuttgart, DE Entwurf Bruzkus Batek Architekten Partnerschaft, Berlin, DE Der kleine Friseursalon im Stuttgarter Westen besteht aus einem Empfangs- und Wartebereich, einem Schneide- sowie einem Waschraum. Während ansonsten ein neuer Bodenbelag aus hellem Fischgrätparkett dominiert, wurde im Waschraum der vorhandene Terrazzoboden aufgearbeitet. Die Wandoberflächen gestaltete man in allen drei Räumen unterschiedlich: Während sie im Waschbereich in Anlehnung an die bevorzugte Produktlinie des Stylisten in einem pudrigen Rosé gestrichen sind, zieren die Wände im Empfangsraum fein gewellte weiße Paneele, die an historische Stuckelemente erinnern. Anhand einer umlaufenden Schattenfuge sind diese als vorge- hängte Schicht erkennbar, unter der Decke blieb die roh belassene Wand als Bordüre sichtbar. Der angrenzende Schneideraum erhielt einen klassischen grauen Anstrich mit einem breiten weißen Abschlussband zur Decke hin. Eine Wandöffnung mit eingebautem Regal dient als Sichtverbindung zwischen Empfangs- und Waschraum. Die Möblierung des Eingangsbereichs stammt aus den Sechzigerjahren, die Einrichtungsgegenstände des Schneideraums entwarfen die Architekten explizit für den Salon.

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