
096 | Nominierungen Skulpturale Erscheinung: Die Fassade des Wiener Büro- und Wohnhauses ist mit bronzefarbenen, gelochten Aluminiumblechen verkleidet. Projekt hernalser Büro- und Wohnhaus, Wien, AT Entwurf pool Architektur ZT, Wien, AT Das Wiener Büro- und Wohnhaus schließt den Blockrand und entwickelt sich, der Widmung entsprechend, als Akzentuierung der Bebauung in die Höhe, wobei die erlaubte Kubatur mit den städtebaulichen Gegebenheiten korrespondiert. Das Bauvolumen der unteren Geschosse kragt in Richtung des unverbaubaren städtischen Vorplatzes aus. Ab dem fünften Obergeschoß ist das Gebäude in südwestlicher Richtung eingeschnitten, um für eine optimale Belichtung zu sorgen. Die Architekten überzogen den Baukörper mit dem gleichmäßigen, großzügigen Raster der Fensteröffnungen und erreichten so die größtmögliche Nutzungsflexibilität der Büroeinhei- ten. Dadurch wird die skulpturale Erscheinung des Gebäudes auf unregelmäßige Art und Weise gebrochen. Die vorgehängte äußere Haut der Fassade ist mit bronzefar- benen, gelochten Aluminiumblechen verkleidet, die mit dunkel und matt eloxierten Aluminium-Paneelen hinterlegt sind. Die Lochung der Fassadenbleche überzieht das Gebäude als großflächiges Muster, das, je nach Abstand und Winkel des Betrachters, unterschiedliche Moiré-Effekte entstehen lässt.